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01.02.2017, 08:49 Uhr
Heiderich: Neue Trassen für Mecklar in Planung
1. Entwurf des Netzentwicklungsplans 2030 an Bundesnetzagentur überreicht

„Wegen des „starken Anstiegs erneuerbarer Energien im Norden Deutschlands ist die bestehende 380-kV-Netzstruktur nicht mehr ausreichend“, informiert der Betreiber der Übertragungsnetze, TenneT,  gerade die Abgeordneten in den betroffenen Wahlkreisen“, berichtet der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich.

Auszug aus dem Netzentwicklungsplan Strom 2030, Version 2017, 1.Entwurf, Projekt P43: Netzverstärkung und -ausbau zwischen Mecklar und Bergrheinfeld/West (früher Grafenrheinfeld)

„Wegen des „starken Anstiegs erneuerbarer Energien im Norden Deutschlands ist die bestehende 380-kV-Netzstruktur nicht mehr ausreichend“, informiert der Betreiber der Übertragungsnetze, TenneT,  gerade die Abgeordneten in den betroffenen Wahlkreisen“, berichtet der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Helmut Heiderich.

Deshalb konkretisiere sich jetzt die weitere Ausbauplanung vom gerade vergrößerten Netzanschlusspunkt Mecklar in Richtung Bayern. „Das Projekt schließt direkt südlich an die Projekte TTG-006 (Wahle-Mecklar) und P118 (Borken-Mecklar) an“, formuliert TenneT.

Nach der bereits im vergangenen Jahr vorgelegten Trassenplanung der SuedLink, die ebenfalls Mecklar mit einschließen könnte, wären dann rund um den Ort bis zu fünf Trassen in der weiteren Planung und einem eventuellen Ausbau, so Heiderich.

Richtung Fulda sei nun als Variante P43 vorgesehen, zwei zusätzliche 380-kV-Stromkreise zur Netzerweiterung und als Verstärkung im vorhandenen Trassenraum einzubringen.

Das könne im einfachsten Fall bedeuten, dass zwei zusätzliche Stromseile an den vorhandenen Masten anzubringen seien. Wahrscheinlicher sei aber, dass es in weiten Bereichen zu einem Abriss der alten Masten und einem parallelen Neubau mit moderner Technik kommen werde.

Das könne auch, so Heiderich, vorteilhaft für die Bürger sein, weil dann wieder die heutigen Mindestabstände eingehalten werden müssten. Damit sei dann die Belastung der Betroffenen geringer als bisher im alten Netz.

Stellungnahmen zur neuen Planung seien nun bis Ende Februar 2017 möglich. Es bleibe also nicht viel Zeit für die betroffenen Kommunen, sich mit den Varianten vertraut zu machen, Fachleute anzuhören und eine Stellungnahme des Parlaments einzubringen. Ab Anfang März erfolge dann eine Überarbeitung durch die Antragsteller und voraussichtlich im Mai würden die fertigen Entwürfe der Bundesnetzagentur übergeben.

„Ob tatsächlich die Verbindung Mecklar-Fulda-Grafenrheinfeld benötigt wird, muss dann generell von der Bundesregierung entschieden werden“, betont Heiderich.

„Ich werde mich auf jeden Fall dafür einsetzen, dass die Region nicht parallel durch SuedLink und gleichzeitig Mecklar-Fulda-Bayern belastet wird“. Da gebe es auch andere Trassenverläufe, mit denen eine solche Mehrfachbelastung vermieden werden könne, erklärt der Abgeordnete.

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